Baugrubensicherungen und Gusspfähle

Im Bereich Baugrubensicherung bieten wir moderne und effiziente Lösungen wie SOB-Bohrpfähle und duktile Pfähle an. Diese Systeme ermöglichen sichere, tragfähige und flexible Gründungen auch in anspruchsvollen Bodenverhältnissen und bilden die Grundlage für stabile Baugruben und langlebige Bauwerke.

HOCHWERTIGE 
Schneckenort-betonpfähle (SOB)

SOB-Pfähle sind ein effizientes System zur Erstellung von Bohrpfählen, dass ein Eindringen in harte Böden ermöglicht und den äusseren Tragwiderstand erheblich verbessert.

Anwendungsbereich

SOB-Pfähle stellen ein sehr effezientes System zur Erstellung von Bohrpfählen, Rühlwände oder Pfahlwände dar.Das Schneckenortbetonverfahren wird insbesondere in heiklen, bindigen und wassergesättigten Böden eingesetzt. Das seit mehr als 30 Jahren bestehende Verfahren kann dank den massgebenden Entwicklungen in Bezug auf Digitalisierung und Messtechnik eine hohe Qualität erzielen.

Verfahrensablauf

Beim SOB-Verfahren werden durchgehende Bohrschnecken ohne Verrohrung in den Boden eingedreht. Die Stabilisierung des Bohrlochs wird dabei durch das geförderte Material in der Schnecke sichergestellt. Zur Erstellung des Pfahls wird die Schnecke anschliessend nach oben gezogen, während gleichzeitig Beton durch das Seelenrohr der Schnecke eingepumpt wird. Im Anschluss wird ein Armierungskorb in den frischen Beton eingebracht. Bei der Rühlwand werden hauptsächlich Stahlträger eingebaut.

Duktile Gusspfähle 

Duktilpfähle sind vorgefertigte Pfähle aus duktilem Gusseisen, die in Durchmessern von 118 mm und 170 mm mit unterschiedlichen Wandstärken erhältlich sind.

Anwendungsbereich

Duktile Pfähle aus Gusseisen werden als Druck- und/oder Zugpfähle eingesetzt, verpresst oder unverpresst. Sie bestehen aus Einzellängen, die vor Ort zur gewünschten Pfahllänge gefügt werden. Optional ist die Ausführung als Energiepfahl mit Geothermie-Schläuchen möglich. Die flexible Anpassung an den Baugrund erfolgt durch Ermittlung der erforderlichen Pfahllänge anhand des Eindringwiderstands.

Verfahrensablauf

Die Duktilrohre werden in 5–6 m langen Segmenten mit Muffenverbindung geliefert, wodurch Pfähle beliebiger Länge herstellbar sind. Zum Abteufen wird ein Hydraulikbagger mit Schlaghammer eingesetzt. Ein Rammschuh am ersten Rohr erleichtert das Eindringen; weitere Rohre werden fortlaufend ergänzt, bis das Abbruchkriterium erreicht ist. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit und Aufnahme von Zugkräften kann während des Einbaus Zementsuspension über den Pfahlschaft eingebracht werden, die über Öffnungen am Rammschuh austritt und sich entlang des Mantels verteilt. Dadurch sind verpresste Pfähle mit 200–370 mm Durchmesser möglich. Alternativ kann eine Betonverfüllung erfolgen. Abschliessend werden Lastverteilungsplatten aufgesetzt.